Inputvortrag I

Inputvortrag I: Hochschulpolitik I

Freitag, 04.05.2018, 09:00 – 10:00 Uhr

Einführung in die bundesweite Hochschulpolitik

Referent: Kai Horge Oppermann (Universität Göttingen)
Niveau: basic
Beschreibung:
Vorstellung der Grundlagen und der Akteure, die auf Landes- und Bundesebene wichtig für die Fachschaftsarbeit sind.
Warum gelten nicht alle Fristen für Fachschaftler wie für andere Studierende, warum darf ich die Studies überhaupt vertreten? Wer oder was steckt hinter DSW, fzs, BMBF, HRK, HRG, KMK uvm. Wer vertritt meine Interessen gegenüber der Politik? Was ist der rechtlicher Hintergrund der studentischen Interessenvertretung?Und einiges mehr.

Einführung in die Akkreditierung

Referenten: Alexander Buchheister (RWTH Aachen) und Florian Pranghe (Universität zu Köln)
Niveau: basic
Beschreibung:
Die “externe und wiederkehrende Überprüfung von Studiengängen nach einheitlichen und übergeordneten Aspekten unter Beteiligung externer Interessensvertretungen bei der Definition über Qualität der Lehre“ oder kurz die Akkreditierung hat in der letzten Dekade viele Studiengänge im Überführungsprozess von Diplom/Magister in Bachelor/Master begleitet.
Mittlerweile ist die Akkreditierung von Studiengängen ein routiniertes Verfahren zur Sicherstellung der Studierbarkeit und zur Einbringung externer Impulse für den Studiengang. In der alle 5-8 Jahre auflaufenden Gutachtergruppe ist auch ein Studierender beteiligt.
Der Workshop soll einen Überblick über Ziele und Aufbau des Akkreditierungssystems geben, bevor in einem zweiten Schritt der Weg zum studentischen Gutachter aufgezeigt wird.

#DivestUniGoettingen – Mit Anlagerichtlinien das Klima retten!

Referent: Malte Besler (Fossil Free an der Universität Göttingen)
Niveau: basic/fortgeschritten
Beschreibung:
Investitionen in fossile Energien boomen an den Finanzmärkten, trotz des Pariser Klimaabkommens, den nationalen Klimazielen und der geplanten Dekarbonisierung der Weltwirtschaft.
Hier setzt die Divestment-Bewegung an: Mit dem gezielten Abzug öffentlicher Gelder aus Kohle-, Öl- & Gaskonzernen hat sie ein finanzielles Instrument für den Klimaschutz gefunden. Die Änderung des Anlageverhaltens ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer ökologischen Wende und kann den benötigten Raum für konsequentes klimapolitisches Handeln schaffen, in dem der politische Einfluss der betroffenen Konzerne geschwächt wird.
Der Divestment – Aktivist Malte Besler aus der Klimaschutzgruppe Fossil Free gibt einen Einblick in die Hintergründe der Aktionsform und in die aktuelle Kampagne, bei der die Uni Göttingen aufgefordert wird, ihre Anlagen nach nachhaltigen Kriterien umzugestalten.

Wie Blockchain den Energiesektor verändern wird

Referentin: Larissa Müller
Niveau: basic/fortgeschritten
Beschreibung:
PwC hat zusammen mit Industriepartnern aus dem Bereich der Energieversorgung einen Feldversuch zur dezentralen Steuerung eines lokalen Stromnetzes gestartet, um mit Hilfe neuester Technologien wichtige Voraussetzungen für die Energiewende zu erproben.
Dabei werden freiwillige Teilnehmer (Verbraucher und Produzenten) des öffentlichen Verteilnetzes dezentral durch sogenannte „Smart Contracts“ auf der Blockchain gesteuert. Solche Smart Contracts sind intelligente, automatisch ablaufende Verträge, die auf der Blockchain-Technologie basieren.
Ziel des Pilotprojekts ist es eine autarke Stromgemeinschaft (Microgrid) zu unterstützen, die sich automatisch ausbalanciert. Im Falle einer Überproduktion der Solaranlagen wird der Strom gespeichert oder der flexible Teil des Verbrauchs großer Konsumenten vorgezogen. Ist die Produktion zu niedrig, kann Strom aus dem Speicher bezogen werden. Alternativ können die großen Verbraucher ihre Last zeitlich nach hinten verschieben. Die Smart Contracts steuern und optimieren diesen Prozess in Echtzeit.
Dies ist ein gesponserter Inputvortrag.

Die Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks

Referent: Andreas Spranger (Vorstandsmitglied im Deutschen Studentenwerk)
Niveau: fortgeschritten
Beschreibung:
Anhand der Ergebnisse der 21. Sozialerhebung soll das Wirken des Deutschen Studentenwerkes (DSW) erläutert werden. Das Studium ist zwar grundsätzlich Kostenfrei, doch steigende Mieten und Nahrungsmittelpreise, Materialien für das Stuium und vielleicht sogar ein Hobby wollen ja auch bezahlt werden können. Daher wird sich damit beschäftigt, wie der durchschnittliche Geldbeutel der in Deutschland Studierenden gefüllt ist. Hierzu kommen noch grundlegende Informationen zu den Studierendenwerken und dem DSW selbst. (Grundkenntnisse der Hochschulpolitik der Interessierten wären hilfreich.)