Workshop II

Workshop II: Hochschulpolitik II

Freitag, 04.05.2018, 14:30 – 16:30 Uhr

Einführung in die Systemakkreditierung

Referent: Alexander Buchheister (RWTH Aachen)
Niveau: basic
Beschreibung:
Mit der Erlangung der Systemakkreditierung erhalten Hochschulen Möglichkeit Studiengänge eigenständig und ohne Begleitung von Akkreditierungsagenturen zu zertifizieren. Dies setzt voraus, dass Sie im Rahmen des Systemakkreditierungsverfahrens bewiesen hat in der Lage zu sein, die Qualität und Studierbarkeit der Studiengänge unabhängig zu bewerten.
Der Workshop soll einerseits darstellen, was sich bei einer Systemakkreditierung verändert und an welchen Stellen studentische Gremienvertreter sich während des Verfahrens und auch nach Erlangung der Systemakkreditierung einbringen können. Auf der anderen Seite soll Workshopbesuchern die bereits erste Erfahrungen im Bereich der Programmakkreditierung sammeln konnten, ein Einblick in das Verfahren selbst sowie die Begleitung als studentischer Gutachter gegeben werden.
Viele Hochschulen versprechen sich hiervon mehr Autonomie und Kostenersparnis. Ob die Systemakkreditierung hierzu wirklich führt und welche Herausforderungen eine Systemakkreditierung mit sich bringt soll im Workshop diskutiert werden.

Quo vadis Wahlbeteiligung?!

Referent: Konstantin Thieleke (Alumni der Universität Göttingen)
Niveau: basic
Beschreibung:
Traditionell erfreuen sich die Wahlen zur verfassten Studentenschaft einer vergleichsweise niedrigen Wahlbeteiligung. Das Seminar soll im Wege des Vergleiches der vorangegangenen Wahlkämpfe an der Uni Göttingen mit den Hochschulen der Seminarteilnehmer die evtl. vorhandenen Unterschiede aufzeigen.
Aus diesen sollen die Teilnehmer gemeinsam Strategien erarbeiten, wie man die Wahlbeteiligung erhöhen kann und welche Wahlkampfmethoden sich dazu anbieten. Eine Kenntnis über den Wahlkampf und die Wahlbeteiligung an der eigenen Hochschule wäre wünschenswert.

Sponsoring I

Referentin: Ann-Catrin Gras (Universität Göttingen)
Niveau: basic
Beschreibung:
Im Sponsoring Workshop 1 soll mit Hilfe der Teilnehmer ein Sponsoringkonzept erstellt werden. Dabei stehen Schwerpunkte wie: Kontaktaufnahme, Sponsorenmappe und Kooperationsmöglichkeiten im Vordergrund. Dieser Teil ist besonders für Teilnehmer geeignet die in diesem Themenbereich bisher noch nicht besonders aktiv sind.
HINWEIS: Dieser Workshop muss gemeinsam mit “Sponsoring II” in Workshop III: SoftSkills/Externe (Samstag, 05.05.2018, 09:00 – 11:00 Uhr) belegt werden.

Struktur von Studierendenschaften

Referent: Kai Horge Oppermann (Universität Göttingen)
Niveau: basic
Beschreibung:
Der Workshop stellt grundlegende Ideen, Probleme und Möglichkeiten einer verfassten Studierendenschaft vor. Studierendenparlamente, Studierendenräte, Allgemeine Studierendenausschüsse, Kommissionen und vieles mehr.
Es soll versucht werden die Vorteile verschiedener Strukturen vorzustellen und dies zu diskutieren. Es können auch konkrete Fragen und Probleme diskutiert werden.
WICHTIG: Der Workshop ist nur für Mitglieder von Fachschaften außerhalb von Bayern wählbar aufgrund der rechtlichen Voraussetzungen.

Berufungskommissionen – Wie laufen Sie ab? Eine Einführung.

Referentin: Dorothee Konings (Wirtschaftswissenschaftliche Studienberatung der Universität Göttingen)
Niveau: basic
Beschreibung:
Der Workshop bietet eine Einführung in die Arbeit von Berufungskommissionen und liefert Antworten auf die Fragen: Wie läuft eine solche Kommission ab? Woher weiß ich, worauf ich achten muss? Welche Möglichkeiten haben Studierende, die Auswahl mitzugestalten?
Der exemplarische Ablauf einer Berufungskommission wird besprochen. Am Anfang wird es einen Inputvortrag gehen. Im zweiten Teil werden wir uns interaktiv mit Berufungskommissionen beschäftigen.

Einführung in die Gremienarbeit

Referent:  Niklas Pfeiffer (ehem. Senator der Universität Göttingen)
Niveau: basic
Beschreibung:
Der zweistündige Workshop widmet sich der Theorie und Praxis studentischen Engagements in den vielfältigen Gremien der studentischen und insbesondere der akademischen universitären Selbstverwaltung.
In der ersten Stunde sollen im Dialog mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern u.a. folgende Fragen beantwortet werden: Warum Gremienarbeit? Wie finde ich mich im Gefüge der Gremien zurecht? Wie komme ich in die Gremien, die mich interessieren? Wie bereite ich mich auf eine Gremiensitzung vor? Wie verhalte ich mich in Gremiensitzungen? Wie bereite ich eine Gremiensitzung nach?
In der zweiten Stunde soll das Gesagte dann in einer simulierten Gremiensitzung samt Vorbereitung erprobt werden.

“Typisch Beschwerdemanagement“?

Referentin:  Meike S. Gottschlich (Beauftragte für Studienqualität der Universität Göttingen)
Niveau: basic/fortgeschritten
Beschreibung:
Ein Beschwerdemanagement bietet Studierenden vielfältige Möglichkeiten eigene Vorstellungen und Wahrnehmungen zu sämtlichen Themen ihrer Hochschulen einfließen zu lassen und über (eigene) aktuelle Bedingungen zu reflektieren bzw. diese zu thematisieren. Das Einbeziehen der Erfahrungen und die Kenntnisse des Studienalltags seitens Studierender sollten für Hochschulen wesentliche Voraussetzungen sein, um Qualität zu prüfen und zu verbessern.
Neben Vorgehensweisen, Prinzipien und unterschiedlichen Modellen eines zentralen Beschwerdemanagements werden auch der Nutzen und die Einbindung in den Hochschulkontext erörtert. Praxisnah wird zudem ein möglicher Umgang mit Beschwerdefällen inklusive Tipps für die Fachschaftsarbeit aufgezeigt.

Landesweiteres Semesterticket Niedersachsen/Bremen – ein weiterer Schritt zum bundesweiten Semesterticket?

Referent: Pascal Raynaud (Verkehrs-Landes-Asten-Konferenz Niedersachsen)
Niveau: basic/fortgeschritten
Beschreibung:
Die Verhandlungen für das Landesweite Semesterticket Niedersachsen/Bremen konnten 2017 erfolgreich abgeschlossen werden und das “Superticket” (noz.de) wird an nahezu allen Hochschulen und Universitäten in Niedersachsen und Bremen mit Beginn des Wintersemesters 2018/19 eingeführt. In den Verhandlungen konnten viele interessante Punkte aufgegriffen werden, die auch Studierendenschaften anderer Bundesländer bei der Umsetzung ähnlicher Projekte helfen können.
Der Workshop gibt einen groben Einblick in das Vorgehen der VerkehrsLandesAstenKonferenz Niedersachsen von der Entwicklung der Idee, über die Verhandlungsführung, bis hin zur Kommunikation mit den Studierendenschaften und Studierenden. Außerdem sollen vergleichbare bestehende und derzeit entstehende Modelle aus den Bundesländern der Teilnehmenden betrachtet werden, um die Übertragbarkeit, aber auch die Unterschiede zwischen den Regionen herauszufinden, die im Rahmen der Einführung eines bundesweiten Semestertickets relevant werden können.

Chancengleichheit an Hochschulen! – auch in Studium und Lehre?

Referentinnen: Dr. Doris Hayn und Dr. Nina Gülcher (Gleichstellungsbeauftragte der Universität Göttingen)
Niveau: basic/fortgeschritten
Beschreibung:
Die Uni Göttingen hat sich zum Ziel gesetzt, allen Mitgliedern und Angehörigen gleiche Chancen zu ermöglichen und Schutz vor Diskriminierung zu bieten. Doch welche Maßnahmen tragen dazu bei, dieses Ziel zu erreichen? Und wie können Studium und Lehre so gestaltet werden, dass alle gleichermaßen vom Lehrangebot profitieren können? Im Workshop werden zentrale Handlungsfelder der Chancengleichheitspolitik der Universität vorgestellt und am Beispiel der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards (FOGs) der DFG illustriert. Gemeinsam mit den Teilnehmenden soll erarbeitet werden, welche Standards und Maßnahmen nötig sind, um auch Studium und Lehre gender- und diversitätsgerecht zu gestalten.

Anrechnung der Fachschaftsarbeit als Ergänzungsfach

Referent: Nico Pruss (HTW Berlin)
Niveau: basic/fortgeschritten
Beschreibung:
In diesem Workshop wird das Pilotprojekt “Anrechnung der Fachschaftsarbeit als Ergänzungsfach” vorgestellt. Die HTW Berlin hat zum Wintersemester 2017/2018 Voraussetzungen geschaffen, mit denen Gremienmitglieder Leistungspunkte für ihr Studium anrechnen lassen können.

BuFaK einer Orga

Referent: Tilo Schnabel (Universität Göttingen)
Niveau: fortgeschritten
Beschreibung:
Der Workshop “BuFaK einer Orga” richtet sich an zukünftige Ausrichterinnen, Menschen die mit dem Gedanken spielen eine BuFaK auszurichten oder einfach nur wissen wollen was zur Organisation von Konferenzen wichtig sein kann. Am Beispiel der stattfindenden Konferenz werden Stärken und Schwächen der Grundzüge der Konferenz analysiert sowie die aktuelle Umsetzung kritisch hinterfragt. Darüber hinaus werden grundsätzliche Fragen des Planungshorizonts und der Finanzierung erörtert.

Hochschulfinanzierung

Referent: Daniel Pichl (Geschäftsführer des Präsidiums der Hochschule Westküste)
Niveau: fortgeschritten
Beschreibung:
“…aber dafür haben wir doch gar kein Geld!” – Jeder kennt diese Aussagen aus der Gremienarbeit. In meinem Workshop will ich die Hintergründe der Finanzierung kurz beleuchten und auf einige immer wiederkehrende Aussagen im Zusammenhang damit genauer und aus überblicksartiger Sicht eingehen.
Folgende Fragen sollen am Ende beantwortet werden:
– Woher bekommen Hochschulen ihr Geld?
– Welche Rolle spielen Länder und Bund in der Hochschulfinanzierung?
– Wie sinnvoll sind Studiengebühren finanziell gesehen?
– Werden Hochschulen finanziell immer abhängiger von Unternehmen?

Neuerungen im Akkreditierungssystem – Staatsvertrag und Musterrechtsverordnung

Referent: Florian Pranghe (Universität zu Köln)
Niveau: fortgeschritten
Beschreibung:
Der Workshop richtet sich an Menschen die schon Erfahrungen im bisherigen Akkreditierungssystem gesammelt haben und nun einen Überblick über die Neuerungen der letzten Monate bekommen möchten. Nach dem Beschluss des Bundesverfassungsgericht von Februar 2016 musste das Akkrediterungssystem neu geordnet werden und auf breitere gesetzliche Grundlagen verankert werden. Dazu wurde der Studienakkreditieungsstaatsvertrag durch die Bundesländer verabschiedet und eine Musterrechtsverordnung durch die Kultusministerkonferenz erarbeitet die die Akkreditierung seit diesem Jahr regeln.
Im Workshop wird es einen kurzen Überblick über die neuen Dokumente und deren Verhältnis zueinander geben. Danach werden wir die alten und neuen Dokumente vergleichen und Ausarbeiten was sich genau geändert hat bzw. was gleich bleibt.

Prüfungsrecht

Referent: Christopher Bohlens (Universität Lüneburg)
Niveau: fortgeschritten
Beschreibung:
Prüfungsergebnisse bestimmen den Erfolg des Studiums, daher gehören Prüfungen zum Alltag an einer Hochschule. Häufig genug fühlt man sich aber ungerecht behandelt und fragt sich: Dürfen die das eigentlich? Wie kann ich mich dagegen wehren? Auf einige dieser und anderer Fragen im Zusammenhang mit Prüfungen möchte dieser Workshop eine Antwort geben.
Alles fängt mit der eigenen Prüfungsordnung an, die jeder Studierende einmal gelesen haben sollte, da Sie den Rahmen und Verlaufs des Studiums regelt. Wie sich Änderungen an der Prüfungsordnung auswirken ist eine wichtige Verfahrensfrage, die im Rahmen des Workshops erläutert wird. Weiter geht es zu den Rahmenbedingungen von Prüfungen hinsichtlich ihrer Anforderungen und schließlich auch die Prüfungsanfechtung. Was ist bezüglich der Kausalität, dem Verwaltungsinternen Überdenken, einem Widerspruchsverfahren, einem Klageverfahren und schließlich bei den Kosten zu beachten.
Aber auch generelle Fragen wie die Anwesenheitspflicht, Krankheit, Rücktritt und Versäumnis, die äußeren Prüfungsbedingungen, Prüfungsdauer und Rügepflicht, Prüfungsform, Vergleichbare Leistungen, Einsichtnahme, Wiederholungsprüfungen und letzter Versuch sowie Multiple-Choice sind die Themen die behandelt werden.
Die Teilnehmer werden gebeten ihre Prüfungsordnung mitzubringen.

Qualitätssicherung an der Hochschule

Referent: Thorsten Futterer (ZEvA Hannover)
Niveau: fortgeschritten
Beschreibung:
Über kurze fachliche Inputs, Workshop-Elemente und Diskussionen sollen interne und externe Verfahren der Qualitätssicherung und -verbesserung thematisiert werden. Dabei soll auch die studentische Perspektive hinreichend berücksichtigt werden.